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3D-Bioprinting: Das Ende von Wartelisten für Transplantationen und Testen von Medikamenten an lebenden Geweben

3D-Bioprinting könnte die Lösung auf weltweite Organknappheit sowie auf die zunehmende Zurückhaltung, neue kosmetische, chemische und pharmazeutische Produkte an Tieren zu testen sein. Glauben Sie, dass in Laboratorien gezüchtete Organe nur in den Köpfen von Science-Fiction-Drehbuchautoren existieren? Denken Sie, dass 3D-Druck nur zur Herstellung von Handyhüllen und Plastikspielzeug verwendet wird? Es ist höchste Zeit, den diesen Irrglaube zu korrigieren. So wird Bioprinting in das Gesundheitswesen einbrechen und Organspenden und Tierversuche revolutionieren.


Moment mal ... was ist Bioprinting?

 

Wenn Sie den Begriff Bioprinting neben Androiden, erdenden Raumschiffen in einer postapokalyptischen Umgebung, platzieren, erhalten Sie den nächsten Hollywood-Blockbuster. Im Gegensatz zu böswilligen Außerirdischen gibt es Bioprinting jedoch nicht nur in Science-Fiction-Filmen, sondern wird das Gesundheitswesen in den folgenden Jahrzehnten umso mehr verändern. Bevor wir je

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Erster Schnelltest für Coronavirus SARS-CoV-2 aus dem 3D-Drucker vorgestellt

Das britische Unternehmen Mologic hat mithilfe von 3D-Druckern von Formlabs Schnelltests für das Testen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelt. Die Schnelltests lassen sich in großen Mengen innerhalb weniger Stunden produzieren und liefern innerhalb weniger Minuten ein Ergebnis, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Auch der zuletzt von der Lungenkrankheit COVID-19 genesene englische Premierminister Boris Johnson schaute sich die Teststäbe aus dem 3D-Drucker an.

 

Logo Mologic und formlabs

Mologic, ein britisches Medizintechnologieunternehmen, hat mit 3D-Druckern von Formlabs mobile Schnelltests zur Feststellung einer Infizierung mit dem SARS-CoV-2-Virus entwickelt. Die einzelnen Teile des Testkits sind in wenigen Stunden gedruckt und liefern binnen weniger Minuten Ergebnisse. Die bisherigen Tests brauchten manchmal Tage, bis sie ein Ergebnis brachten.

 

Erforschung und Verhinderung von COVID-19

Die britische Regierung hat dem Entwickler von

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Forscher stellen Arterien im 3D-Druck her

Durch eine neu entwickelte Methode entsteht das Objekt als Ganzes statt Schicht für Schicht

Lausanne – Es klingt ein wenig nach Science-Fiction, wenn ein Objekt scheinbar aus dem Nichts entsteht. Ein farbloses Gel und unsichtbare Laserstrahlen machen es möglich, dass innerhalb einer halben Minute ein Miniatur-Boot entsteht. Dahinter steckt ein 3D-Druckverfahren, das Forscher um Paul Delrot von der ETH Lausanne (EPFL) nun weiterentwickelt haben und zukünftig auch in der Medizin eingesetzt werden könnte.

 

Bisherige 3D-Druckverfahren bauen Objekte meist Schicht für Schicht auf. Nicht so das neu entwickelte Verfahren, das im Fachblatt "Nature Communications" beschrieben wurde. Mithilfe von exakt berechneten Laserstrahlen bringen sie das Gel in einem Behälter in der gewünschten Form zum Aushärten. Das Objekt entsteht dabei als Ganzes, schwimmend in der Flüssigkeit, anstatt Schicht für Schicht. Von Vorteil sei das insbesondere für weiche Objekte, die beim "Schicht-für

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